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Liebe Besucher, liebe Freunde,
dieses Lexikon soll allen Anhängern des Genusses und der nachhaltigen Lebensführung eine Orientierungshilfe sein.
Es fokussiert auf die Themen:
- Warenkunde von Lebensmitteln
- Zubereitung von Lebensmitteln
- Nachhaltigkeit bei der Herstellung und Vermarktung von Lebensmitteln
Dieses Lexikon wird ständig erweitert.
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| casagusta - nachhaltiges Wirtschaften |
Bio allein ist nicht genug
Bio-Produkte sind nur ein wichtiger Bestandteil nachhaltiger Bewirtschaftung. Das Ganze muss weitergehen. Deshalb versuchen wir Stück für Stück eine Kette aus sinnvollen Maßnahmen zu bilden, die ein Gesamtbild schafft, das wirklich nachhaltig ist: Unsere Verpackungen können recycelt werden. Die Etiketten sind, mit biologisch abbaubaren Farben, auf FSC zertifiziertem Papier gedruckt. Der Versand erfolgt mit DHL Green und das Füllmaterial in den Kartons besteht ebenfalls aus Recyclingmaterialien. Das sind unsere ersten Schritte auf einem Weg zu vollständiger ökologischer Verträglichkeit. Wir möchten viele weitere folgen lassen.
Nachhaltigkeit braucht einen konsequenten Kreislauf.
Nur wer Ökonomie und Ökologie nicht als Widerspruch empfindet, wird Produkte entwickeln, die ein Morgen haben. Unser derzeitiges wirtschaftliches Handeln ist dementsprechend kontraproduktiv und damit vielfach primitiv. Eine Produktionsform, die auf Resourcenentnahme und Wegwerfen basiert, hat keine Zukunft. Diese gehört dafür einer intelligenten Form der Kreislaufwirtschaft: sogenannter Abfall muss entweder wieder zum Rohstoff werden oder rückstandsfrei wieder abgebaut werden können.
Bio-Lebensmittel sind wichtig.
Die biologische Herstellung von Nahrungsmitteln ist ein erster, wichtiger Schritt zu wirklich nachhaltiger Lebensmittelwirtschaft. Denn durch sie wird mehr in natürlichen Kreisläufen produziert, Böden werden nicht überdüngt und Tiere mit Respekt behandelt. Bio-Lebensmittel sind trotzdem nicht zwangsläufig gesünder oder von höherer Qualität als konventionell erzeugte Lebensmittel. Man denke nur an die hervorragenden und stark kontrollierten französischen Rohmilchkäse. Der Anspruch für die Zukunft muss daher lauten, Lebensmittel biologisch und hochwertig herzustellen.
Die nächsten Schritte müssen folgen.
Genauso viel Wert wie auf den Anbau sollte auf alle anderen Aspekte der Herstellung und Vermarktung gelegt werden. Schließlich muss man sich vielen Fragen stellen, z.B.: Unter welchen Bedingungen werden die Produkte gelagert? Sind die Verpackungen umweltfreundlich? Wurden die Produkte umweltverträglich transportiert? Und wie geht es weiter?
Vollständige Nachhaltigkeit als wirtschaftliches und kulturelles Ziel.
Unser heutiger Lebensstil ist von 100%iger Nachhaltigkeit sehr weit entfernt. Direkt oder indirekt hinterlassen wir weiter Spuren; selbst wenn wir denken, besonders ökologisch zu handeln. Bahnfahren z.B. ist umweltverträglicher als Auto fahren, aber auch hier kommt der dafür benötigte Strom hauptsächlich aus Kohle- oder Atomkraftwerken.
Energiesparlampen enthalten Quecksilber und selbst der Ökobauer fährt seinen Traktor wahrscheinlich mit Diesel. Die Liste ließe sich fast unendlich fortsetzen. |
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